Pyramiden im Wasser, schwebende Steine

Autor: István Sörös
Herausgeber: Mandorfi Bt
All denjenigen, die für Ägypten schwärmen, verspricht das Buch
Pyramiden im Wasser, schwebende Steine ein spannendes Leseerlebnis, und es
erschüttert - ohne übertreiben zu wollen - von Grund auf die bisher erschienenen
Vermutungen über die Megalithbauten.
Der Autor schildert am Beispiel der ägyptischen großen Pyramiden und Megalithtempel gut
verständlich für jeden Interessierten den eigenen Prozess der Erbauung, was einer
wirklichen Entdeckung gleichkommt.
Das Vorwort des Buches stammt aus der Feder von Tamás Vitray, dem Altmeister des
ungarischen Fernsehens. Nach eigener Aussage zweifelte er ebenfalls an sämtlichen
an den Haaren herbeigezogenen Ideen und Entdeckungen, bis sich die Spannung
der Entdeckung und die Aussicht auf ein großes Abenteuer auch auf ihn übertrug.
Gemeinsam mit dem Autor kann der Leser von Gizeh bis nach Edfu (in der Vorstellung jedoch
noch viel weiter) den Verlauf der Bauarbeiten verfolgen, die sich vor drei- bis
fünftausend Jahren im Altertum abspielten. Die Ausführungen beinhalten die notwendigen
Voraussetzungen und auch die keineswegs übermenschlichen Leistungen, die zur endgültigen
Lösung führten, wie im Fall der Großen Pyramide von Gizeh.
Das 150 Seiten umfassende, nahezu dreihundert, mehrheitlich Farbfotos und Grafiken
beinhaltende prächtig ausgestattete Werk enthält unter anderen folgende Kapitel:
Alles ist waagerecht oder die ersten Schritte
Die Hydrographie des Gebietes heutzutage und im Altertum
Zu welchem Zweck wurden die drei großen Pyramiden gerade an diesem Standort gebaut?
Die endgültige Widerlegung der Rampenmethode
Die Theorie der Materialbewegung
Bauen mit dem altertümlichen Schiffskran
Von den im Buch erschienenen reichhaltigen Erklärungen soll an dieser Stelle nur so viel
vorausgenommen werden, dass laut dem Entdecker bei der Errichtung der altertümlichen
Megalithbauwerke das Wasser eine gewaltige Rolle gespielt haben musste und zwar eine
weitaus größere Rolle als bisher angenommen. Diejenigen, die bisher darauf schwörten,
dass die in der Umgebung der Pyramiden anzutreffenden gewaltigen Hohlräume mit Sand
verfüllt worden waren, um dann später durch erneutes Ausheben des Sandes die mehrere
Tonnen schweren Statuen oder Sarkophage in diese einzulassen, diejenigen irren sich
gewaltig. Ganz eindeutig war nicht der Sand sondern das Wasser das zum Bauen wichtige
Hilfsmaterial!
Eine weitere Tatsache ist, dass im Jahre 1954 in der Nähe der Cheops-Pyramide Die
Black box des Pyramidenbaus entdeckt wurde, aber damals schrieb man ihr noch
eine ganz andere Bedeutung zu. István Sörös beweist jetzt, dass die Konstruktion mit
kultischer Bestimmung, die sogenannte Sonnenbarke nicht irgendein sakraler Gegenstand war,
der die Pharaonen auf den Wellen des Nils beförderte, sondern eine Baumaschine. Mit
diesem besonderen altertümlichen Schiff, genauer Schiffskran, konnten die mehrere Tonnen
schweren Bausteine bewegt und in ihre Einbauposition gebracht werden. Das alles geschah
auf sehr effektive Weise unter einem minimalen physischen Arbeitsaufwand.
Die Theorie, nach der unglückliche Sklaven oder freie ägyptische Bauern auf
Rampen ungeheueren Ausmaßes die Bausteine in die Höhe schleiften, scheint widerlegt zu
sein. Genauso unhaltbar scheint die sogenannte Theorie der rollenden Steine zu
sein, aber auch jene Vermutung, dass die altertümlichen Baumeister im Besitz von
windangetriebenen Drachen oder luftschiffähnlichen Konstruktionen waren.
Das Buch Pyramiden im Wasser, schwebende Steine analysiert - angereichert mit
zahlreichen Grafiken, technischen Zeichnungen und Fotos - in allen Eizelheiten die
Bauprozesse und ist gleichzeitig eine angenehme und spannende Lektüre.
Infonummer: +36-70/319 34 65
Fax: +36 87 577-078
Mail to:info@megalitinfo.hu
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